Betriebliche Gesundheitsförderung

Am 16. Oktober 2012 von Sascha Ballach
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Betriebliche Gesundheitsförderung

Menschen sind keine Inseln. Ist der eine motiviert und gut drauf, springt der Funke schnell zum anderen über. Und im negativen Sinne kennen wir das natürlich auch alle: Ist der eine krank, ist es der andere bald ebenso.

Genau wie es eine Familie belastet, wenn ein Familienmitglied krank ist, werden Unternehmen durch die Krankheit von Angestellten in Mitleidenschaft gezogen. Ein Unternehmen kann nur so leistungsfähig und gesund sein, wie es seine Mitarbeiter sind. Leider wird diese Tatsache immer noch häufig ignoriert. Dabei schaden kranke Mitarbeiter einem Unternehmen auf vielen Ebenen:

Kosten

Fangen wir mal bei den messbaren Kosten an. Die Studie über deutsche Unternehmen der Felix Burda Stiftung fand 2009 heraus, dass wegen Fehlzeiten pro Mitarbeiter im Durchschnitt 1.199€ im Jahr ausgegeben werden müssen. Das ist aber noch nicht alles. Lange Zeit berechnete man Krankheitskosten allein durch die Ausgaben für Fehlzeiten. Mehr Geld wird aber tatsächlich für Mitarbeiter ausgegeben, die trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Diese Kosten sind etwa doppelt so hoch! 2399€ fallen hier pro Mitarbeiter jährlich an. Sie entsehen beispielsweise durch verringerte Arbeitsqualität, Fehleranfälligkeit, Unfälle, sich verzögernde Genesung bis hin zu chronischer Erkrankung und Burn-out. Insgesamt kommt man pro Mitarbeiter also auf einen stolzen Betrag von 3598€, der allein auf Krankheit zurückzuführen ist.

Nun sind das alles Zahlen, die sich berechnen lassen. Tatsächlich gibt es aber eine Menge weitere Faktoren, die sich nicht mit einem exakten Eurobetrag beschreiben lassen, die dem Unternehmen weiteren Schaden zufügen. Langfristig entsteht dabei natürlich wieder ein finanzieller Schaden.

Kompensierung

Aufgaben, die von den kranken Mitarbeitern nicht mehr erledigt werden können, müssen häufig an andere Kollegen übertragen werden. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Kollegen. Stress und Unzufriedenheit steigen.

Vertretungen

Vertretungen müssen nicht nur erst gefunden und zusätzlich bezahlt werden, sondern bringen ihre eigenen Herausforderungen mit sich: Leute, die als Vertretung einspringen, benötigen oft eine Einarbeitungszeit, in der wenig produktiver Fortschritt erfolgt. Das heißt, selbst, wenn man zeitnah eine Vertretung findet, wird diese die Arbeit des kranken Arbeitnehmers nicht nahtlos weiterführen können.

Stimmung

Schlechtere Leistungsfähigkeit und die Übertragung von mehr Aufgaben an gesunde Kollegen führt oft zu erhöhtem Druck. Aufgaben können nicht mehr rechtzeitig bewältigt werden, Deadlines nicht mehr eingehalten werden werden. Es entsteht allgemeiner Stress im Unternehmen.

All das führt dazu, dass die Produktivität des Unternehmens leidet. Die Qualität und Quantität der Leistungen sinkt, was auch dazu führt, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sinkt. Ein krankes Unternehmen kann kaum gegen ein gesundes konkurrieren.

Image

Wenn dann nicht bald eingegriffen wird und Kurs sich nicht korrigiert, machen sich die Folgen auch bald im Unternehmensimage bemerkbar. Produkte und Dienstleistungen mit mangelnder Qualität oder verspäteter Lieferung können bereits nach kurzer Zeit das Image des Unternehmens langfristig schädigen.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Über kurz oder lang schaden kranke Mitarbeiter also dem Betrieb auf den verschiedensten Ebenen. Doch was ist die Lösung? Schließlich werden wir alle mal krank, oder? Muss man das einfach hinnehmen?

Nicht ganz. Denn es gibt eine Vielzahl von Wegen, Krankheiten vorzubeugen und die allgemeine Gesundheit von Unternehmen zu steigern. Die Power Gesund GmbH hat sich auf betriebliche Gesundheitsförderung spezialisiert und bietet Programme an, die Ihren Mitarbeitern dabei helfen, ihren Alltag gesünder zu gestalten. Hier erfahren Sie, wie das Gesunde Gewohnheiten Programm funktioniert.

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